Programmvorschläge Duo Cello/Klavier:

Johann Sebastian Bach: Sonate D-Dur "Gambensonate" BWV 1028
Ludwig van Beethoven: Sonate C-Dur  op.102 Nr.1
Claude Debussy: Sonate d-moll
Manuel de Falla: Suite populaire espagnole d'après Siete Canciones Populares Espanolas
Astor Piazzolla: Le Grand Tango

Luise Adolpha Le Beau: Sonate D-Dur op. 17
Robert Schumann: Fantasiestücke op.73
Ernest Bloch: Méditation hébraique C-Dur
Fanny Hensel-Mendelssohn: Fantasia g-moll
Felix Mendelssohn: Sonate Nr.2 D-Dur op.58

Louise Farrenc: Sonate B-Dur
Claude Debussy: Sonate
Camille Saint-Saens: Sonate c-moll
Frédéric Chopin: Sonate g-moll

Bohuslav Martinu: Variationen über ein slowakisches Thema
Zóltan Kodaly: Sonatina und Sonate
Rebecca Clarke: Epilogue
Richard Strauss: Sonate F-Dur

Dimitri Schostakowitsch: Sonate
Bohuslav Martinu: Variationen über ein Thema von Rossini
Anton Webern: Drei kleine Stücke, Zwei Stücke
Sergej Rachmaninoff: Sonate g-moll

„fugenbrücke“

Ludwig van Beethoven: Sonate D-Dur op.102 Nr.2
Konrad Lang: Fugenbrücke für Cello allein (2011)
Konrad Lang: Sonate für Cello und Klavier (2007)
Johannes Brahms: Sonate e-moll op. 38

Programm zu Robert Schumanns und Frédéric Chopins Geburtstag 2010

Robert Schumann: Fantasiestücke/Stücke im Volkston
Clara Schumann: Romanzen
Frédéric Chopin: Sonate g-moll und Polonaise brillante

Konzertprogramme Duo Cello/Klavier mit Moderation

1. „Reich mir die Hand mein Leben"
Konzertprogramm mit Moderation.

Werke für Cello und Klavier von Helene Liebmann, Felix Mendelssohn, Fanny Hensel-Mendelssohn, Rebecca Clarke, Nadia Boulanger, Astor Piazzolla

Musik hat immer Inspiration in liebevollen Beziehungen gefunden. Ebenso kann Musik auch ihrerseits  Beziehungen herstellen und wiederum die Liebe thematisieren. Oft sind die anrührenden, liebevollen und inspirierenden Beziehungen zwischen den Geschlechtern durch einen Wermutstropfen getrübt und haben meistens auch eine dunkle Kehrseite. Komponistinnen und Interpretinnen, die nicht im Rampenlicht der  allgemeingültigen Rezeption liegen sollen in dem folgenden Konzertprogramm mit einigen Werken, Lebensumständen und Beziehungen vorgestellt werden. Dass die Liebe und die Unterstützung in den verschiedensten Formen eine große Rolle spielt, soll erzählt werden, aber auch wie gerade die Beziehungen zu Stolpersteinen und Leidenswegen künstlerischer und im Allgemeinen menschlicher Biographien werden können.

2. Musikalische Liebeserklärungen
oder Berühmte Liebespaare, Geschwister und Pionierinnen in der Musik

Konzertprogramm mit Moderation

Zum Schumann-Jahr 2010 sollen in diesem Konzertabend nicht nur Werke von dem vielleicht berühmtesten Künstlerehepaar der Musikgeschichte, von Clara und Robert Schumann, sondern auch von Felix und seine Schwester Fanny Mendelsohn, sowie von den Komponistinnen Luise Adolpha Le Beau, die eine Zeitlang Clara Schumann Schülerin war und von Oxana Omelchuk präsentiert werden.
Die Komponistin Oxana Omelchuk hat für Katharina Deserno eine „Hommage an Clara" geschrieben.
Im 19. Jahrhundert dagegen hatten es Frauen weder als Komponistinnen noch als Instrumentalistinnen - besonders mit so „unschicklichen" Instrumenten wie dem Cello -einfach. Clara Schumann war eine der ersten und bedeutendsten Konzertpianistinnen. Luise Adolpha Le Beau wurde als erste Frau in eine Kompositionsklasse aufgenommen, nachdem der Kompositionsprofessor ihre Sonate für „männlich, nicht wie von einer Dame komponiert" befunden hatte. Über die erste Konzertcellistin Lisa Cristiani schrieb die Wiener Musikzeitung 1948 entsetzt: „Eine Violoncellistin - das fehlte noch!"
Glanz- und Schattenseiten besonderer musikalischer Beziehungen sowie der Einfluss von Liebe und Verehrung, aber auch von Macht und Ungleichheit auf menschliche und künstlerische Schicksale kommen zur Sprache.

3. „Bei Männern und Frauen welche Liebe fühlen"

Konzertprogramm mit Moderation.

Werke für Cello, Klavier, Sopran und Bariton von Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms, Fanny und Felix Mendelssohn, Alma und Gustav Mahler, Clara und Robert Schumann.
Wie ein roter Faden führt der Titel des Zauberflöten-Duettes durch das Programm. Macht,  Unterdrückung und Einengung durch gesellschaftliche Konventionen machen ebenso wie Verehrung, Unterstützung und Leidenschaft ihren Einfluss auf menschliche Schicksale geltend.

4. Komponistinnen des 19. Jahrhunderts

Konzertprogramm mit Moderation.

Werke für Cello und Klavier von Helene Liebmann, Louise Farrenc, Fanny Hensel-Mendelssohn und Luise Adolpha Le Beau.

Helene Liebmann schreibt mit 18 Jahren die „Grande Sonate" für Klavier und Violoncello, eines der ersten Werke für diese Besetzung überhaupt. Mit 21 heiratet sie und hört auf zu komponieren.
Louise Farrenc dagegen wird von ihrem Mann unterstützt: „Das Talent meiner Frau darf nicht ungenutzt bleiben" schreibt Aristide Farrenc, selber Komponist, Flötist und Musikverleger an den renommierten Peters-Verlag, um die Werke seiner Frau publizieren zu lassen.
Fanny Hensel-Mendelssohn ist neben Clara Schumann die einzige Komponistin des 19. Jahrhunderts, deren Werke in der letzten Zeit  häufiger gespielt werden. Noch heute sind viele ihrer Lieder unter Felix Namen veröffentlicht. Trotz aller Geschwisterliebe stellte sich der Bruder gegen eine Laufbahn seiner Schwester als Komponistin.
Luise Adolpha Le Beau  gewann mit der Sonate für Cello und Klavier einen prominenten Kompositionswettbewerb. Auf der Preisträgerurkunde steht „Herr Le Beau", so wenig rechnete die Musikwelt mit einer Preisträgerin. Sagte doch der Dirigent Hans von Bülow  noch Ende des 19. Jahrhunderts: „Reproductives Genie kann dem schönen Geschlecht zugesprochen werden, wie productives ihm unbedingt abzuerkennen ist...Eine Componistin wird es niemals geben, nur etwa eine verdruckte Copistin (...).Ich glaube nicht an das Femininum des Begriffes: Schöpfer."
Dieser Konzertabend soll Werke von Komponistinnen aus dem 19. Jahrhundert präsentieren, aus einer Zeit, in der Frauen gerade in ihren schöpferischen Handlungsspielräumen durch ein sehr enges Bild vom bürgerlichen, weiblichen Lebensentwurf  sehr eingeschränkt wurden. Dass dabei wunderbare Musik in der Schublade verschwand, liegt nah. Dass es sich lohnt, sie aus Schubladen und Archiven herauszuholen, möchten wir mit diesem Konzert zeigen.

 

5. Das Cello gespielt und erzählt. Konzert zum Kennenlernen für Kinder.

Seit wann hat das Cello einen Stachel? Wann gab es die ersten Stücke für Cello allein?

Warum tragen Cellistinnen immer lange Kleider?

Lustige Geschichten über den Werdegang eines Instrumentes und berühmte Leute die es spielten, wie Gregor Piatigorsky, der in seinem Cellokasten über die Moldau schwamm...

 

6. "Kennst Du die Worte zu den Melodien..."

Cello solo und Lyrik. Musik von Gabrielli, Bach, Hindemith und Reger, Gedichte von Goethe, Rilke, Ausländer, Bachmann.

 


Programmvorschläge Klaviertrio

Programm 1

Clara Schumann: Klaviertrio op. 17 g-moll
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Sonate für Violoncello und Klavier op. Op. 58 D-Dur
Robert Schumann: Sonate für Violine und Klavier op. 105 a-moll
Fanny Hensel-Mendelssohn: Klaviertrio op. 11 d-moll

Programm 2

Portrait Clara Schumann und Luise Adolpha Le Beau -
Komponistinnen und Pianistinnen der Romantik

Clara Schumann: Klaviertrio op. 17 g-moll
Luise Adolpha Le Beau: Sonate für Violoncello und Klavier
Clara Schumann: Romanzen für Violine und Klavier op. 22
Luise Adolpha Le Beau: Klaviertrio d-moll op. 18

Programm 3

Ludwig van Beethoven: „Geistertrio" op. 70 D-Dur
Sergej Prokoffieff: Sonate für Violine und Klavier op. 94 D-Dur
Dimitri Schostakowitsch: Sonate für Violoncello und Klavier op. 40
Antonin Dvorak: „Dumky-Trio" op. 90


Fanny und Felix Mendelssohn
Konzert und Lesung mit der Musikwissenschaftlerin und Autorin Dr. Eva Weissweiler (Herausgeberin des Briefwechsels Fanny und Felix Mendelssohn)
und dem Schauspieler Axel Gottschick
Nenad Lecic, Klavier
Felix Mendelssohn: Sonate D-Dur für Cello und Klavier, Lied ohne Worte
Fanny Mendelssohn : Fantasia g-moll, Capriccio As-Dur